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BAWs: Verdreifachung der Produktionskapazität bis 2009 angekündigt |
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Obwohl die Kunststoffherstellung nur für einen geringen Teil des Erdölgesamtverbrauchs steht, sollten auch in diesem Bereich Anstrengungen unternommen werden, um der fossilen Ressourcen-Verknappung und dem Klimawandel entgegenzuwirken. So genanntes Bioplastik wird - anstelle von Erdöl - aus erneuerbaren Rohstoffen wie Stärke (Zuckerrüben, Getreide), Milchsäure (Gras, Luzerne) oder Zellulose (Holz) gewonnen und verfügt über viele günstige Eigenschaften.
Beispielsweise bleibt in Biokunststoff eingepacktes Obst und Gemüse länger frisch und die Folien beziehungsweise Behälter sind nach ihrer Verwendung biologisch abbaubar. In Zukunft gelte es, den Konsumenten derartige Vorteile verstärkt zu vermitteln, um die Wettbewerbsfähigkeit von Bioplastik weiter zu steigern, betonten zahlreiche Experten auf dem vom Institute for International Research (IIR) organisierten Bio-Verpackungskongress in Wien. Parallel dazu sollen auch weitere Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten für zusätzliche und verbesserte Einsatzmöglichkeiten sorgen.
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