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Aus Rinderfüßen und Schweinedärmen wird wertvoller Rohstoff |
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Die stoffliche Verwertung solle gegenüber der thermischen Verwertung Priorität haben – auch bei Schlachthof-Abfällen.
[...] Die Forscher schlagen viel intelligentere Verwertungswege vor: nämlich als Grundstoff zur Herstellung von Bio-Plastik sowie zur Produktion von Biodiesel. Ansetzen müsste die Auskopplung aus dem Abfallstrom für die stoffliche Verwertung schon im Schlachthof – denn die Tierreststoffe sind sehr heterogen. Nieren beispielsweise müssen völlig anders verarbeitet werden als Hufe. Zuerst werden Proteine von Fetten getrennt. Das kann durch Extraktion mit Lösungsmitteln geschehen, die Fette können dann problemlos zu Biodiesel verarbeitet werden. Die Proteine auf der anderen Seite werden durch eine sogenannte „saure Hydrolyse“ aufbereitet: Dabei werden die Eiweißmoleküle teilweise abgebaut. Aus dem erhaltenen Hydrolysat kann mit Hilfe von Mikroorganismen der Bio-Kunststoff Polyhydroxyalkanoat (PHA) hergestellt werden.
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