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Bio-Kunststoffe: Verwertung in der Sackgasse |
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Noch wird in Deutschland nur ein verschwindend geringer Teil der Lebensmittelverpackungen aus Biopolymeren hergestellt. Doch bereits in drei Jahren sollen es 5 Prozent sein. Nach Prognosen der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) wären das etwa 110.000 Tonnen. Obwohl Biokunststoffe doppelt bis viermal so teurer sind wie herkömmliche Kunststoffe, übersteigt die Nachfrage die Produktionskapazitäten bei weitem. Biokunststoffe sind aber nicht nur wegen ihres positiven Öko-Images und steigender Ölpreise attraktiv.
Auch die staatliche Förderung trägt ihren Teil dazu bei: Nach der Verpackungsverordnung müssen sich Kunststoffverpackungen aus biologisch abbaubarer Werkstoffen (BAW) bis 2012 nicht an einem Dualen System beteiligen und zahlen dementsprechend auch keine Entsorgungsgebühren. Jetzt sollen auch BAW-Getränkeflaschen bis zum 1. Januar 2010 pfandfrei bleiben.
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