| Schaumextrudierverfahren |
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Mit dem Schäumextruder lassen sich Schaumkunststoffe mit gleichmäßiger Zellstruktur oder solche mit einem geschäumten Kern und einer kompakten Randzone (Integralschaum) produzieren. Das thermoplastische Granulat wird im Extruder aufgeschmolzen und mit einem Treibmittel – z. B. Kohlenstoffdioxid oder Stickstoff – versehen. Auch ein Zellbildner – z. B. ein Gemisch aus Zitronensäure und Natriumbicarbonat – ist nötig. Nach dem Mischen wird das Material auf die erforderliche Ausformungstemperatur gekühlt und endlos ausgespritzt. Sowohl geschäumte Formteile als auch thermoplastisch umformbare Folien sind damit herstellbar. Sie können im Anschluss durch thermoplastisches Umformen, Warmumformung oder Tiefziehen zu Endprodukten mit vielseitigen Anwendungen verarbeitet werden. Becher, Tellern, Schalen, Portionsverpackungen, Tabletts oder Folien bestechen durch ihr geringes Gewicht und ihre Isoliereigenschaften. Wenngleich prinzipiell für Biokunststoffe anwendbar, ist dieses Verfahren noch kein industrieller Standard. (Quelle: FNR) |









