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Kalandrierverfahren

Für die Herstellung von Folien speziell aus PVC (Polyvinylchlorid) und PET (Polyethylenterephthalat) greift die Industrie auf große Kalanderanlagen zurück. Vier bis fünf Kalander, große Mangeln, walzen thermoplastische Polymermassen darin zu Folien aus. Da die Maschinenkosten immens sind, werden sie nur zur Formgebung der Kunststoffmasse benutzt. Zum homogenen Mischen der Komponenten und zur Plastifizierung ist ein Extruder in die Kalandrierstraße integriert. Zum Kühlen, Recken, Prägen, Mattieren, Formatieren oder Aufwickeln sind weitere Maschinen nachgeschaltet. Mit Kalanderanlagen lassen sich hochwertige Kunststoff-Folien in Dickenbereichen von etwa 25 – 1.000 μm herstellen, für Bodenbeläge sind größere Stärken möglich. Ob diese Verfahrenstechnik jedoch für Biokunststoffe wie beispielsweise PLA anwendbar ist, muss noch erforscht werden.

(Quelle: FNR)

 
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