| Was sind Biokunststoffe? |
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Biokunststoffe nehmen den Stoffkreislauf der Natur zum Vorbild und ermöglichen eine intelligente, kaskadische Nutzungen der Ressourcen unserer Natur ohne Abfälle (zero waste) und ohne Emissionen von Treibhausgasen (zero emission). Weltweit werden jährlich etwa 100 Milliarden Tonnen organischen Materials durch Photosynthese erzeugt und meist durch mikrobiellen Abbau wieder in die Ausgangsprodukte CO2 und Wasser zerlegt. Diesem Vorbild folgen Biokunststoffe: Nachwachsende Rohstoffe werden zu ihrer Herstellung verwendet. Die Verwertung gebrauchter Produkte kann durch Kompostierung erfolgen.
Die Überlegungen zum Kreislaufprinzip stützen sich auf die schlichte Tatsache, dass in einer endlichen Welt die gängigen Produktionsverfahren ohne wirklichen stofflichen Kreisschluss keine Zukunft haben werden. In bald absehbarer Zukunft werden die bislang genutzten fossilen Ressourcen als Quellen aufgezehrt sein, während andererseits auch die zur Verfügung stehenden Deponierungsmöglichkeiten für die unvermeidlichen Abfall- und Reststoffe chemischer Produktion als stoffliche Senken ausgeschöpft sein werden. Kreislaufwirtschaft nimmt daher den Stoffkreislauf der Natur zum Vorbild und versucht durch intelligente, kaskadische Nutzungen ohne Abfälle (zero waste) und ohne Emission (zero emission) Stoffe und Energie möglichst lange bzw. ökologisch und sozial sinnvoll zu verwenden. In der Kreislaufwirtschaft sollen die eingesetzten Rohstoffe über den Lebenszyklus einer Ware hinaus wieder in den Produktionsprozess zurückgelangen. (Quellen: European Bioplastics, umweltdatenbank.de)
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