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Bio-Kunststoffe in der Schusslinie |
"Bio-Plastik lohnt sich noch nicht." Kurz und prägnant bringt der
Bonner Trendletter das auf den Punkt, was viele Kritiker des
vermeintlich vorteilhaften Verpackungsmaterials schon lange zu wissen
glauben. Die Idee, biologisch abbaubares Verpackungsmaterial zu
verwenden, sei verlockend - kein Wunder, bürgt doch die Bezeichnung
Bio-Kunststoff schon für ein ökologisch reines Gewissen. Jedoch liegt
der Marktanteil derzeit nur bei einem Prozent.
Der Nachteil
der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachten Projekte: "Bio-Plastik ist
zum Teil noch nicht farbecht, wasserdicht und zersetzt sich nicht so
schnell wie gedacht." So genanntes Bioplastik wird statt aus Erdöl aus
Mais, Zuckerrüben, Getreide, Milchsäure oder Zellulose (Holz) gewonnen.
Das Urteil des Trendletters ist deutlich: "Produkt-Verpackungen aus
Plastik bleiben für die nächsten zehn Jahre Standard. Bio-Ersatzstoffe
sind noch nicht marktreif."
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